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  • Weltkulturerbe Zamość

    Am Alten Marktplatz

    Wunderschön liegt der alte Marktplatz von Zamość in der Sonne, vollständig erhalten aus der Zeit der Renaissance. Der Groß-Kronkanzler und Oberbefehlshaber der polnischen Armee Jan Zamoyski ließ die Stadt zwischen 1580 und 1640 nach Plänen italienischer Architekten anlegen. Die meisten waren aus Padua, so daß man Zamość gerne auch als „Padua des Nordens“ bezeichnet. Der Fürst hatte den Ehrgeiz eine „ideale Stadt“ zu gründen, die allen ansässigen Volksgruppen Heimat sein könne:   Polen, Armeniern, Griechen und Juden.


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    Zamość liegt in Ostpolen an der Straße von Lublin nach Lwiw (Lemberg). Die Grenze zur Ukraine ist 50 km entfernt. Im Jahre 1992 wurde die Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt, wie man hier oberhalb der Freitreppe am Rathaus nachlesen kann.


    Zurück nach Sandomierz Außerdem in Zamość September 2005
    © Claus Seyfried


    Herfahrt: Am Montag morgen war ich in Sandomierz aufgebrochen. Alle paar Minuten fährt irgendein Bus ins nahe gelegene Tarnobrzeg (sprich: Tarnóbscheg). Dort traf um 12:05 ein Fernbus aus Lublin mit Fahrtziel Zamość ein, Fahrtdauer ca. 4 Std.. Auf der Fahrt durch Ostpolen kommt man durch viele Dörfer mit großen, gut gebauten Ein- bis Dreifamilienhäusern.
    Weiterfahrt:   Am Dienstag mittag ging es mit einem der zahlreichen Busse aus der Neustadt weiter ins nahe Tomaszów-Lubelski. Wie Tarnobrzeg ein Verkehrsknotenpunkt mit großem Busbahnhof. Um 14:10 Uhr fuhr dann der alte Klapperbus mit zugehängten Fenstern Richtung Rawa/Ruska an der ukrainischen Grenze. Der Nahverkehrsbus Tomaszów - Lwiw fährt durch die kilometerlange Warteschlange mit unsortierten PKW, Transportern und LKW mit schlafenden Fahrern, mehr oder weniger einfach durch. Trotzdem dauert es fast 2 Stunden bis der Bus auf der ukrainischen Seite wieder freie Fahrt hat. Die meisten Passagiere sind kräftig gebaute Damen mittleren Alters mit großen vollgestopften Taschen, die an der ersten Station auf der ukrainischen Seite aussteigen. Vermutlich arbeiten sie in Polen irgendwo im Haushalt. Ein verängstigter ukrainischer Wurstschmuggler hatte vorher seine Taschen im ganzen Bus verteilt.
    Jenseits
    der Grenze
    :
    Direkt hinter der Grenze stößt man auf eine riesige Kluft zur polnischen Seite. Mit ein wenig Phantasie fühlt man sich mitten in einem Roman von Joseph Roth aus dem habsburgischen Galizien. Federvieh und Borstenvieh laufen quer über die unbefestigte Trasse, und man sieht Szenen wie: „Bauer bearbeitet die Scholle mit der Sense, beobachtet vom Storch aus 10m Entfernung“. Je näher man dann an den Großraum Lwiw (Lemberg) herankommt, desto eher sieht wieder alles „normal“ aus.



    Zurück nach Sandomierz Außerdem in Zamość