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  • Malcésine, Burg der Scaligeri

    August 2002

    Aus Goethe's Tagebuch vom 14.09.1786:

    „Wie ich mir vorgenommen hatte, ging ich morgens beizeiten in das alte Schloß, welches ohne Tor, ohne Verwahrung und Bewachung jedermann zugänglich ist. Im Schloßhofe setzte ich mich dem alten auf und in den Felsen gebauten Turm gegenüber; hier hatte ich zum Zeichnen ein sehr bequemes Plätzchen gefunden ... . Ich saß nicht lange, so kamen verschiedene Menschen in den Hof herein, betrachteten mich und gingen hin und wider. Die Menge vermehrte sich, blieb endlich stehen, so daß sie mich zuletzt umgab. Ich bemerkte wohl, daß mein Zeichnen Aufsehen erregt hatte, ich ließ mich aber nicht stören und fuhr ganz gelassen fort. Endlich drängte sich ein Mann zu mir, nicht von dem besten Ansehen, und fragte, was ich da mache. Ich erwiderte ihm, daß ich den alten Turm abzeichne, um mir ein Andenken von Malcésine zu erhalten. Er sagte darauf, es sei dies nicht erlaubt, und ich sollte es unterlassen. Da er dieses in gemeiner venezianischer Sprache sagte, so daß ich ihn wirklich kaum verstand, so erwiderte ich ihm, daß ich ihn nicht verstehe. Er ergriff darauf mit wahrer italienischer Gelassenheit mein Blatt, zerriß es, ließ es aber auf der Pappe liegen ...“
    Zur Burg der Skaliger kommt man in Malcésine fast von alleine, wenn man sich von der Ortsmitte in nördlicher Richtung hält und immer bergauf geht. Die Burg stammt aus dem 13-ten Jahrhundert.

    Malcésine gehört zur Provinz Verona. Nachdem die Veroneser Liga sich ab 1162 erfolgreich gegen Kaiser Friedrich Barbarossa gewehrt hatte, wurde Verona zum kulturellen Zentrum Oberitaliens. Von 1262 - 1387 regierten die Skaliger, die auch die Burg in Malcésine errichten ließen.
    Ticket

    In einem Raum der Burg sind Reproduktionen von Goethe's Zeichnungen ausgestellt. Der damals 37-jährige Frankfurter reiste als deutscher Maler unter dem Decknamen „Filippo Miller“. Von München aus hatte er im September 1786 mit der Postkutsche 5 Tage hier her gebraucht. Wegen seiner Zeichnungen der Burg wäre er beinahe als österreichischer Spion verhaftet worden.

    Immerhin ist die Sache mit dem österreichischen Spion nicht vollkommen abwegig, denn 11 Jahre später kamen die Provinzen Verona und Venedig tatsächlich unter österreichische Herrschaft, bis Verona 1866 zum neugegründeten Königreich Italien kam.

    Eine richtig gute Aussicht auf den See und auf den Monte Baldo hat man, wenn man die 114 Stufen des 30 Meter hohen Turmes hinaufsteigt.


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