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  • Orientierung , Am Flughafen , Bus / Taxi
    Bargeld , Geldautomaten , Wohnen , Essen , Trinken
    Strand , Sehenswürdigkeiten , Ausflüge , Flohmärkte
    Nachtleben , ... und die Folgen

    Orientierung
    Südlich vom Zentrum liegt Copacabana auf 5 Kilometern langgestreckt am Meer. Vom Zentrum aus kommt man vorbei an Gloria, Flamengo und Botafogo zum Tunnel von Lemé, dem Tor nach Copacabana. Im Norden wird das Gebiet von der Bergkette eingeschlossen, auf der auch der Zuckerhut liegt.

    Weiter nach Süden, bzw. Westen folgen Ipanema und Leblon. Innerhalb Copacabana kann man sich an drei großen Straßen orientieren, die parallel zum Strand verlaufen. Direkt am Meer die Avenida Atlantica, danach die Avenida Nossa Senhora de Copacabana (Einbahnstraße Richtung Zentrum) und schließlich die Rua Barata Ribeiro (Einbahnstraße Richtung Ipanema).

    Cristo Redentor Copacabana Botanischer Garten Strand von Gloria Fähre nach Niterói Zuckerhut Botafogo Straßenbahn nach Santa Tereza Cinelandia Brücke von Lapa Praça Mauá Die Zielpunkte anklicken !

    Am Flughafen
    GIG = "Galeão Ilha da Gobernador" ist der internationale Flughafen Rios. Er liegt nördlich des Zentrums auf einer Halbinsel. Der kleine Flughafen im Zentrum namens Santos Dumont wird nur für wenige Regionalflüge genutzt. Auf der Rückreise nicht schon hier aus dem REAL-Bus aussteigen !

    Direkt von der Ankunftshalle fahren ca. jede halbe Stunde große klimatisierte weiße Reisebusse der Firma REAL für ca. 5 R durch das Zentrum Richtung Süden nach Copacabana, Ipanema und Leblon.



    Seit einiger Zeit gibt es auch die Möglichkeit an einem Schalter Taxigutscheine zu erwerben. So entfällt das Gefeilsche mit den Fahrern. Die Fahrt nach Copacabana kostete Anfang 2000 Reales 43,00, egal wohin in Copacabana.

    Bus / Taxi
    Das Bussystem in Rio ist hervorragend. Tagsüber und am frühen Abend (so bis 24 Uhr) besteht also keine Notwendigkeit Taxi zu fahren. Die Busfahrt kostet 80 Centavos. Hinten einsteigen. Da sitzt ein Schaffner, der kassiert. Ein paar Linien:

    Von Copacabana zum Zuckerhut: Mit Bus 500, 511 oder 512 bis Urca, dort umsteigen. Seilbahn und Eintritt für den Zuckerhut (Pão de Açúcar, Sugar Loaf) ca. 15 R.
    Vom Zentrum aus Bus 107.
    Von Copacabana zur Zahnradbahn am Corcovado: Mit Bus 583 nach Cosme Velho. Dort startet eine Zahnradbahn, die ca. 20 R kostet. Vom Zentrum aus Bus 180 oder 184.
    Von Copacabana zum Fußballstadion Maracaná: Der richtige Bus ist mit Maracaná beschriftet und hält mehrfach auf der Avenida N.S. Copacabana.
    Von Copacabana zur Rodovaria (Fernbusse): Der richtige Bus ist mit Rodovaria beschriftet und hält mehrfach auf der Avenida N.S. Copacabana.
    Von Copacabana nach Ipanema oder Leblon: Alle Busse, auf denen Ipanema oder Leblon steht. Die Busse nach Leblon müssen über Ipanema. Fast jeder Bus, der auf der Rua Barata Ribeiro entlang fährt, ist ok.

    Ein paar Busfahrer fahren recht zügig. Der Rest heizt wie gestört.

    Bargeld
    Das Geld heißt Real (sprich Cheau oder Chiau mit einem Dach-ch), Plural (meistens braucht man den Plural ! ): Reales (sprich Chiaisch). Auf Speisekarten und Preislisten wird das mit $, R$ oder R abgekürzt.

    Kommen Sie am Wochenende in Rio an, so tauschen Sie einen kleinen Teil der mitgebrachten US-Dollar (DM wird getauscht, aber eher ungünstig) am Flughafen ein und wechseln Sie ansonsten bei einer der zahlreichen kleineren Wechselstuben. Die sind meist erheblich günstiger als Banken. Kursvergleiche lohnen sich aber immer.

    Verwahren Sie Ihr Bargeld im Hotelsafe oder an einem sicheren Ort. Tragen Sie nur soviel umher, wie Sie problemlos verschmerzen können. Am besten klein gefaltet in den vorderen Hosentaschen. Große Geldbörsen oder Scheine in den Gesäßtaschen gehen leicht "verloren".

    Geldautomaten
    Mit Visakarte oder ähnlichen Kreditkarten können Sie in Copacabana rund um die Uhr an zahlreichen Banken Geld vom Automaten bekommen. Das gilt nicht unbedingt für den Rest des Landes.

    Wohnen
    Eine Hotelliste finden Sie unter Yahoo Travel oder www.ipanema.com und vielen anderen.

    Es gibt aber zahlreiche Appartements, die von Ihren Besitzern, bzw. ihren Dauermietern tage- oder wochenweise an Touristen vermietet werden. Richtgröße für ein einfach möbliertes Zweizimmer-Appartement ist 35 US-Dollar pro Tag. Es gibt auch Deutsche und Schweizer, die diese Dienste anbieten und darüber hinaus auch sonst oft weiterhelfen können. Der bekannteste ist:

  • Jürgen Hepp (Hamburgo Imo.), Av. Copacabana 195, Loja 104, Tel. 0055 - 21 - 5421446
  • Robert Suter (BrasiSwiss), Av. Prado Junior 78, Loja B, Tel. 0055 - 21 - 2957833
    Sorry, die Herren waren zum Jahreswechsel 2001 / 2002 in Rio nicht mehr anzutreffen.

    Wenn nicht gerade Sylvester oder Carneval ist, muß man auch nicht vorher reservieren. Man stellt sich mit dem Koffer an eine stark frequentierte Straße und wartet einfach, bis ein Appartement angeboten wird. Das kann höchstens eine halbe Stunde dauern. Oder man startet unter den europäischen Touristen im Café Mabs (Ecke Av. Prado Junior / Av. Atlantica) eine Umfrage, wo es gerade die besten Appartements gibt.

  • Essen
    Comida á kilo

    In Rio gibt es recht viele einfache, aber gute Selbstbedienungsrestaurants, bei denen man seine Speisen nach Gewicht bezahlt. Egal ob feinstes Filet oder Nudelsalat, 100 g kosten z.B. etwa 1,50 R. Das absolut beste dieser Restaurants heiß Garfo Livre (Freie Gabel), befindet sich am südlichen Ende der Avenida Nossa Senhora da Copacabana 1003 etwa auf der Höhe des HELP und wird von einer libanesischen Familie geführt. Leider ist es abends geschlossen. ( Seit 2001 auch abends geöffnet ! )

    Viel bekannter und auch sehr gut ist der Copagrill am anderen Ende der Copacabana in der Rua Ministro Viveiros de Castro nahe zur Kreuzung mit der Avenida Prado Junior. Sehr zu empfehlen ist aber auch der Siqueira Grill in der Rua Campos Siqueira, so etwa in der Mitte der Copacabana.


    Traditionelle Restaurants

    Es gibt in Copacabana und in ganz Rio zahlreiche sehr gute traditionelle Restaurants. Bestellen Sie Picanha oder Filet Mignon, so erhalten Sie Fleischportionen, die auch ein ausgehungerter Vielfraß nicht bezwingt. Es ist vollkommen normal, sich den Rest einpacken zu lassen. Haben Sie keine Lust in Ihrem Appartement oder im Hotelzimmer mit kalten Restaurantresten zu hantieren, so lassen Sie sich größere Reste trotzdem einpacken. Suchen Sie einfach eine Person, die offenbar auf der Straße lebt und arm aussieht. Fragen Sie sie, ob sie schon zu Abend gegessen hat (Vocé ja jantó ?) und geben Sie ihr das Paket.

    Feijoada

    Das berühmteste Nationalgericht der Brasilianer, die Feijoada, ißt man nicht im Restaurant, sondern Samstags in der Familie.

    Trinken
    Klar, endlich sind Sie da, wo man richtige Caipirínha bekommt. Caipirósca ist das Gleiche auf Wodka-Basis. Für bodenständige Naturen gibt es überall gutes Bier vom Faß. Die großen Marken sind Antarctica und Brahma. Ein Glas Bier vom Faß nennt man choppi.

    Möchten Sie hin und wieder auch einmal etwas Alkoholfreies einnehmen, so sind Sie in Rio bestens aufgehoben. Die frisch gepressten Fruchtsäfte, die an den Kiosken an der Ecke angeboten werden, sind alleine schon die Reise wert. Nie wieder werden Sie die Brühe anrühren, die man in Europa als Maracuja-Saft verkauft. Probieren Sie den Suco de Maracujá hier (Marakuschá mit stimmhaftem SCH und Betonung auf dem letzten A) ! Oder einen Traubensaft (Suco de Uva) frisch gepreßt aus einem großen Pergel blauer Trauben für 1,80 R.

    Die Brasilianer schwören auf Agua de Coco, R 1,50. Mit drei Machete-Hieben wird die Cocosnuss aufgeschlagen und das erfrischende Cocoswasser mit einem Strohhalm getrunken. Das Getränk ist kalt, weil die Cocos in riesigen Kühlschränken gelagert werden.

    Eine tolle Sache ist auch Guaraná, ein Getränk, das aus der gemahlenen Frucht einer Urwaldpflanze gewonnen wird. Es ist erfrischend und wird in den Supermärkten in 2 oder 3 Liter Plastikflaschen angeboten. Noch besser schmeckt es allerdings aus den kleinen Glasflaschen, weil das Glas die Kohlensäure nicht destabilisiert.

    Strand
    Der Strand von Copacabana ist 5 km lang und meist ca. 50 - 100 m breit. Im nördlichen Bereich gibt es viele Vermieter von Liegestühlen und Sonnenschirmen. Jedes Stück kostet dann 1 R pro Tag. Im Angebot sind dann meist auch kalte Getränke und heiße Speisen. Die bekanntesten Treffpunkte der europäischen Touristen sind die Vermietposten von Senna und Flavio.

    Außer Copacabana mögen viele Touristen auch den Strand von Ipanema. Am Strand von Flamengo bleiben die Einheimischen weitestgehend unter sich.

    Sehenswürdigkeiten
  • Zuckerhut (Pão de Açúcar, Sugar Loaf)
  • Christusfigur (Cristo Redentor) auf dem Corcovado
  • Park von Tijuca
  • Cinelândia und Teatro Municipal
  • Cinelândia und Teatro Municipal
  • Straßenbahn nach Santa Teresa (vom Gebäude der Petro Bras im Zentrum aus)
  • Botanischer Garten in der Nähe der Lagoa de Freitas bei Ipanema (Jardim Botânico)
  • Ilha Fiscal in der Bucht von Guanabará
  • Brücke von Lapa in Gloria
  • Stadion Maracaná in Sao Cristovão

  • Ausflüge
    Für 90 Centavos können Sie vom Zentrum, Praça 15 de Novembro, mit der Fähre vorbei an der Ilha Fiscal, ein schönes altes grünes Gebäude, auf die andere Seite der Bucht von Guanabara nach Niterói fahren.

    Ein schöner Tagesausflug ist eine Fahrt in die benachbarten Berge zur alten Kaiserresidenz Petropolis. Organisiert wird das für ca. 60 USD angeboten. Stefan Zweig hat dort seine bekannte Schachnovelle geschrieben.

    Haben Sie größere Pläne, so erfahren Sie alles Notwendige und aktuelle Preise an der Rodoviaria. So nennt man in Brasilien allgemein die Fernbusbahnhöfe. Mit der notwendigen Zeit kommen Sie überall hin:

  • Salvador da Bahía:
  •   24 Stunden
  • Belém:
  •   52 Stunden
  • Buenos Aires:
  •   40 Stunden
  • Santiago de Chile:
  •   72 Stunden

    Die Fahrten lassen sich unterbrechen.

    Flohmärkte
    Münzen, Briefmarken, alte Ansichtskarten: Sonntags morgens im Zentrum am Passeio Público
    Souvenirs: Am Wochenende im südlichen Bereich der Av. Atlantica,
    auch am nördlichen Ende, aber kleiner
    Antiquitäten: Samstags im Zentrum an der Praça do Mercado in der Nähe der Fähre nach Niterói.
    Kunstgewerbe: Der "Hippie"markt in Ipanema, Praça General Osório, fast täglich.
    Touri-Junk: Immer und überall

    Nachtleben
    Discotheken

    Jeder Rio-Besucher landet irgendwann einmal im HELP, der größten Discothek Lateinamerikas. Der Eintritt beträgt ca. R 15. Geöffnet ist täglich bis 6 Uhr. Vor 24 Uhr geht niemand dorthin. Sehr gut für Bekanntschaften. Das Help liegt nahe am südlichen Ende der Avenida Copacabana, Hausnummer etwa 3300.

    Nachtclubs

    In der Nähe der Avenida Prado Junior am zentrumsnahen Ende Copacabanas gibt es eine Reihe mehr oder weniger obskurer Nachtklubs. Einer sollte allerdings hervorgehoben werden, das Barbarella an der Ecke Avenida Prado Junior / Rua Ministro Viveiros de Castro. Pro Rio-Reise ist ein Besuch hier obligatorisch.

    ... und die Folgen
    Die Folge kann sein, daß man plötzlich eine schöne Brasilianerin in Deutschland zu Gast hat. Hier fängt es an gefährlich zu werden. Sollten Sie nun bald auch heiraten, so müssen Sie sich keine weiteren Gedanken machen. Ein Scheidungsgericht wird über kurz oder lang (eher kurz) für Ihren finanziellen Ruin sorgen.

    Bevor aber man ernsthaft daran denkt seine Urlaubsbekanntschaft nach Hause einzuladen, sollte man sich darüber klar werden, daß es für die Bewohnerinnen des lebensfrohesten Landes der Erde nicht besonders attraktiv ist, ins kalte Mitteleuropa umzusiedeln. Mit einer Brasilianerin in Brasilien leben, ist eine wunderbare Sache. Aber von ihr erwarten, daß sie sich in Deutschland, der Schweiz oder England wohlfühlt, ziemlich optimistisch.

    Kommt es dennoch dazu, so ist es das Beste, wenn sich möglichst bald mindestens Zwillinge anmelden. Dann ist die Süße tagsüber beschäftigt. Klappt das mit den Zwillingen nicht, so droht ihr tagsüber große Langweile (falls Sie noch gezwungen sind einer Erwerbstätigkeit nachzugehen). Diese Langeweile wird sie sich durch Telefonate mit sämtlichen anderen Brasilianern und Brasilianerinnen Deutschlands (ca. 50.000) und mit Anrufen nach Hause vertreiben. Telefonkosten von DM 2.000,00 p.m. sind also angesagt. Nicht jammern, im gleichen Zeitraum Shopping wäre um ein Vielfaches teurer gekommen. Überhaupt werden Sie sich mit Wehmut an das alte deutsche Ladenschlußgesetz erinnern, das wenigstens am Sonntag gefahrlose Stadtbummel ermöglichte. Mein Tip: Stellen Sie auf lange Waldspaziergänge um.

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